Polnische Provinzen

Polen ist in 16 so genannte Woiwodschaften eingeteilt, das sind Verwaltungsbezirke. Im Einzelnen sind das folgende:

Dolnoslaskie (Niederschlesien)
Kujawsko-Pomorskie (Kujawien – Pommern)
Lebuskie (Lebus)
Lubelskie (Lublin)
Mazowieckie (Masowien)
Malopolskie (Kleinpolen)
Opolskie (Oppeln)
Podkarpackie (Karpatenvorland)
Podlaskie (Podlachien)
Pomorskie (Pommern)
Warminsko-Mazurskie (Ermland – Masuren)
Wiekoplskie (Großpolen)
Zachodniopomorskie (Westpommern)
Lodzkie (Lodz)
Slaskie (Schlesien)
Swietokrzyskie (Heiligkreuz)

Interessanterweise hat jede Provinz ihre eigene Flagge, die sich von den übrigen sogar deutlich unterscheidet. Die Flaggen sind teilweise mit Wappen zu sehen, wohingegen die Landesflagge nur aus einem weißen Streifen oben und einem roten Streifen unten besteht. Die einzelnen Provinzen, die Woiwodschaften, haben keine Staatsqualität, wie das etwa von den Bundesländern in Deutschland bekannt ist. Aber jede Woiwodschaft besitzt eine eigene Volksvertretung und damit eine Selbstverwaltung. Der Woiwodschaft steht ein gewählter Vorsitzender vor. Als nächst kleinere Verwaltungseinheit folgt der Powiat, zu Deutsch der Landkreis. Das sind in Polen insgesamt 379.

Diese wiederum werden in Gemeinden unterteilt und zwar gibt es davon zusammen 2497. Ursprünglich waren einmal nur 12 Woiwodschaften geplant, allerdings gab es dann Streitigkeiten und die Zahl wurde auf 16 herauf gesetzt. Zudem gibt es eine große Zahl von Woiwodschaften, die heute nicht mehr bekannt sind, sie fielen im Rahmen der politischen und strukturellen Umschichtungen in Polen nach und nach weg. Die heute bekannte Flagge von Polen gibt es übrigens erst seit 1997. Sie wird nur bei offiziellen Anlässen eingesetzt. Eingeführt wurde die Flagge aber schon im Jahr 1919, wobei die aktuelle rote Farbe erst zwei Jahre später aufgebracht wurde.

Wenn man einem Kind eine Freude machen möchte, so schenkt man ihm Spielzeug. Das gilt in Polen genauso wie überall sonst auf der Welt. Die größte Freude aber machen Spielzeuge, die die Fantasie anregen und mit denen viele verschiedene Spielmöglichkeiten gegeben sind. Technische Spielzeuge, wie ferngesteuerte Autos, bieten meist nur einen kurzzeitigen Spaß. Doch zum Beispiel ein Schaukelpferd ist da etwas ganz anderes. Wenn für das Schaukelpferd Holz verwendet wurde, so ist das Reittier besonders robust und hält auch kleineren Wutanfällen der trotzigen Kleinkinder Stand.

Das Schaukelpferd aus Holz ist bekannt dafür, dass es so schnell nicht kaputt geht. Es kann mit diesem Pferd das Galoppieren nachempfunden werden. Das Spielzeug ist seit gut 300 Jahren ein wahrer Klassiker und als sehr erlesenes Spielzeug bekannt. In einer heutigen guten Kinderstube darf das Schaukelpferd eigentlich nicht mehr fehlen. Aus historischen Gründen und auch wenn es um die Gesundheit geht, sind die Modelle aus Holz natürlich besonders beliebt.